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 Im Ausland das richtige Netz wählen

Mit einem Mobiltelefon lässt sich weltweit telefonieren. Jedoch sind die Kosten bei Auslandsgesprächen sehr hoch, wenn der Nutzer nicht auf eine mögliche Kostendämpfung achtet. Innerhalb der Europäischen Gemeinschaft besteht eine gesetzliche Kostendämpfung, so dass Gespräche maximal neununddreißig Cent je Minute kosten können. Die EU-Kommission plant eine weitere Absenkung der Höchstkosten auf vierundzwanzig Cent zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Kosten für ankommende Gespräche sind innerhalb der EU ebenfalls gedeckelt.

Viele Netzbetreiber und Provider bieten jedoch noch günstigere Auslandstarife und Minutenpakete für Handygespräche aus dem Ausland an. Diese Tarifoption gilt jedoch in den meisten Ländern nur, wenn zum Konzern des deutschen Netzbetreibers gehörende oder mit diesem kooperierende Netze gewählt werden. Eine entsprechende Liste sollte unbedingt vor Beginn des Urlaubs angefordert werden. Da sich das Mobiltelefon im Ausland zunächst in das Netz mit dem stärksten Empfangssignal einbucht, muss die automatische Netzwahl deaktiviert werden. Für den Internetzugang ist der Erwerb von günstigen Datenpaketen für das Ausland ebenfalls möglich. Da der Versand von Bildern eine große Datenmenge erzeugt, sollten Urlaubsfotos erst zu Hause über das Mobiltelefon verschickt werden; für einen unerlässlichen Versand aus dem Ausland ist das Internetcafé die gegenüber dem Handy günstigere Alternative.

Bei einem Auslandsaufenthalt außerhalb der Europäischen Gemeinschaft gilt keine gesetzliche Beschränkung der Handykosten, so dass die Wahl des günstigsten Netzes und der Abschluss eines Auslandstarifes mit dem Mobilfunkanbieter noch wichtiger als bei einem Urlaub in einem der Gemeinschaft angehörenden Land ist. Die voreingestellte Kostenbremse sollte nicht abgeschaltet werden, damit die Handyrechnung nach dem Urlaub nicht übermäßig hoch ausfällt. Die Mailbox gehört zu den größten Kostenfallen während eines Auslandsaufenthaltes. Damit nicht bei einem einzigen Anruf mehrere Verbindungen berechnet werden, müssen bedingte Weiterleitungen auf diese vor Beginn der Reise ausgeschaltet werden. Angehörige und Freunde können bei Bedarf dennoch auf die Mailbox sprechen, durch ein je nach ursprünglichem Netzbetreiber unterschiedliches Infix zwischen der Vorwahl und der Rufnummer lässt sich die Mailbox eines Handys direkt anrufen.

Die günstigste Variante des mobilen Telefonierens in den meisten Ländern besteht im Erwerb einer nationalen Prepaidkarte. Wenn bei der Wahl einer Handykarte für den Auslandsurlaub darauf geachtet wird, dass diese mit einem günstigen Tarif für Auslandsgespräche verbunden ist, können Reisende sehr günstig aus dem Ausland nach Hause telefonieren. Ein Nachteil dieser Variante ist natürlich, dass die ausländische Rufnummer vom Handy ohne Vertrag Angehörigen in Deutschland nicht bekannt ist, so dass sie nicht anrufen können und möglicherweise Gespräche auf Grund der ihnen angezeigten unbekannten Rufnummer nicht annehmen. Der Besuch im Internetcafé oder die Nutzung des in einigen Hotels kostenlosen Internetzugangs und der Versand einer E-Mail mit der neuen Rufnummer verschafft schnell Abhilfe.